Plattenwerk in der Waldstadt

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Das ehemalige Plattenwerk in der Waldstadt befindet sich nahe dem Potsdamer Stadtrand, in der Waldstadt I, an der Heinrich-Mann-Allee, nahe dem Bahnhof Rehbrücke.

Das Gelände ist über neun Hektar groß und bildet – mit den Straßen Heinrich-Mann-Allee, Ehrich-Weinert-Straße, Drewitzer Straße und der Wetzlarer Straße – ein Viereck.

Geschichte

Seit dem Jahr 1993 wurde von der Potsdamer Stadtverwaltung geplant, dass das ehemalige Plattenwerksgelände wieder gewerblich genutz werden soll. Dabei sollte das Gebiet – über eine Verlängerung der Wetzlarer Straße – sowohl an die Großbeerenstraße als auch an die Heinrich-Mann-Allee angebunden werden. Diese Planungen wurde jedoch im Jahr 1997 verworfen und seit dem auf Eis gelegt.

Im Frühling 2009 wurde von der Stadtverwaltung bekannt gegeben, dass hier ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entwickelt werden soll. Geplant sind dabei 28 drei- bis vier-geschossige Wohnhäuser im Norden, mit einer Gesamtbruttogeschoßfläche von 20.000 Quadratmeter, welche ringartig um Innenhöfe angeordnet werden sollen. Des weiteren soll auch kleines und mittleres Gewerbe im Süden ansiedelt werden, wobei die Gewerbeflächen ebenfalls 20.000 Quadratmeter bieten und in bis zu sechs Gebäuden ausgestaltet werden sollen. Zudem sollen zwei Einzelhandelseinrichtungen, mit je 600 Quadratmeter, das neue Quartier versorgen. Und als Option sieht die Stadtverwaltung zudem eine Tennisanlage mit 17.000 Quadratmeter für die noch umstrittene Verlagerung des Tennisclubs Rot-Weiß vor.

Seit 2010 wurde die Halle des Plattenwerks als illegale Skateboardstätte genutzt.

Am 30.10.2013 brannte die alte Halle komplett aus.

Quellen