Otto I. von Brandenburg

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Otto I. von Brandenburg

Otto I. von Brandenburg (* um 1128; † 8. Juli 1184) war von 1170 bis 1184 Markgraf von Brandenburg. Er stammte aus dem Haus der Askanier.

Geschichte

Otto I. war der älteste Sohn von Albrecht dem Bären, dem Gründer der Mark Brandenburg, und seiner Frau Sophie von Winzenburg. Um das Jahr 1148 heiratete Otto die Herzogstochter Judith von Polen. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor, Otto II. und Heinrich, Graf von Gardelegen. Nachdem seine Frau im Jahr 1175 starb, heiratete Otto I. Die Tochter des Grafen Florens III. von Seeland, Ada von Holland. Aus dieser Ehe stammt Albrecht II., der spätere Nachfolger Ottos II.

Bereits seit 1144 regierte Otto an der Seite seines Vaters die Mark Brandenburg. Den Titel „Markgraf“ erhielt er allerdings erst nach dem Tod im Jahr 1170. Zu diesem Zeitpunkt umfaßte die Mark Brandenburg lediglich die Altmark, das östliche Havelland und die Zauche. Ottos Verdienst lag vor allem an der intensiven Besiedlung der Mark, wodurch diese stabilisiert und letztendlich gesichert wurde. In den Jahren 1178 bis 1180 fiel der pommersche Herzog Kasimir I. In die Mark Brandenburg ein. Otto konnte diesen Überfall abwehren, wobei Kasimir von Otto getötet wurde. Dadurch erhielt der Markgraf die Herrschaft über größere Gebiete östlich der Tollense bei Neubrandenburg. Otto I. starb am 8. Juli 1184 und wurde in dem von ihm gestifteten Kloster Lehnin beigesetzt.


Vorgänger Amt Nachfolger
Albrecht I. von Brandenburg 1170–1184 Otto II. von Brandenburg

Quellen

Otto I. (Brandenburg) – Artikel in der Wikipedia