Kaufhaus Karstadt: Unterschied zwischen den Versionen

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Bereits um das Jahr 1905 ließ die Firma „Paul Lindemann & Co.“ dieses Kaufhaus im zeitgenössischen Jugendstil errichten. In den Jahren 1928 und 1929 erfolgte ein größerer Umbau. Zwei Jahre später – im Jahr 1931 – übernahm die damalige „Rudolph Karstadt AG“ das Stadtpalais und eröffnet eine eigene Filiale.
 
Bereits um das Jahr 1905 ließ die Firma „Paul Lindemann & Co.“ dieses Kaufhaus im zeitgenössischen Jugendstil errichten. In den Jahren 1928 und 1929 erfolgte ein größerer Umbau. Zwei Jahre später – im Jahr 1931 – übernahm die damalige „Rudolph Karstadt AG“ das Stadtpalais und eröffnet eine eigene Filiale.
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Am 3. April 1946 vereinigten sich die Kreisparteiorganisationen der KPD und der SPD im Stadtpalais zur SED. Dies geschah vor dem eigentlichen gemeinsamen Vereinigungsparteitag in der Sowjetischen Besatzungszone am 21. und 22. April in Berlin, sowie vor der Vereinigung der Landesparteien am 7. April in der [[Theaterklause]] und ehemaligen [[Hans-Otto-Theater]].
  
 
Zu DDR-Zeiten beherbergte der Bau das Warenhaus „Konsument“, welches nach der [[Wiedervereinigung]] von „Horten“ betrieben wurde. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahr 1995 wurde das Kaufhaus geschlossen.
 
Zu DDR-Zeiten beherbergte der Bau das Warenhaus „Konsument“, welches nach der [[Wiedervereinigung]] von „Horten“ betrieben wurde. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahr 1995 wurde das Kaufhaus geschlossen.
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[[Bild:Gedenktafel-Warenhaus-Konsument.jpg|miniatur|Nicht mehr vorhandene Gedenktafel zur Erinnerung der Vereinigung der KPD und SPD Potsdam]]
  
 
Die Karstadt-Filiale im Stadtpalais, wurde am 10. März 2005 eröffnet. Auf vier Etagen gibt es insgesamt 12.500 Quadratmeter Fläche, davon 10.600 Quadratmeter Verkaufsfläche. Der Umbau des Gebäudes unter Denkmalschutzauflagen im historischen Stadtkern dauerte 16 Monate und kostete 50 Millionen Euro. Zudem gibt es ein Parkhaus in der Nähe, welches 475 Autostellplätze hat. Die denkmalgeschützte Jugendstilfassade blieb genauso erhalten wie der imposante Lichthof.
 
Die Karstadt-Filiale im Stadtpalais, wurde am 10. März 2005 eröffnet. Auf vier Etagen gibt es insgesamt 12.500 Quadratmeter Fläche, davon 10.600 Quadratmeter Verkaufsfläche. Der Umbau des Gebäudes unter Denkmalschutzauflagen im historischen Stadtkern dauerte 16 Monate und kostete 50 Millionen Euro. Zudem gibt es ein Parkhaus in der Nähe, welches 475 Autostellplätze hat. Die denkmalgeschützte Jugendstilfassade blieb genauso erhalten wie der imposante Lichthof.

Version vom 25. November 2010, 10:40 Uhr

Das Stadtpalais, um 2007

Das Kaufhaus Karstadt – auch Stadtpalais genannt – befindet sich in der Innenstadt von Potsdam, in der Brandenburger Straße Nummer 49–52.

Geschichte

Kaufhaus Karstadt, um 1920

Bereits um das Jahr 1905 ließ die Firma „Paul Lindemann & Co.“ dieses Kaufhaus im zeitgenössischen Jugendstil errichten. In den Jahren 1928 und 1929 erfolgte ein größerer Umbau. Zwei Jahre später – im Jahr 1931 – übernahm die damalige „Rudolph Karstadt AG“ das Stadtpalais und eröffnet eine eigene Filiale.

Am 3. April 1946 vereinigten sich die Kreisparteiorganisationen der KPD und der SPD im Stadtpalais zur SED. Dies geschah vor dem eigentlichen gemeinsamen Vereinigungsparteitag in der Sowjetischen Besatzungszone am 21. und 22. April in Berlin, sowie vor der Vereinigung der Landesparteien am 7. April in der Theaterklause und ehemaligen Hans-Otto-Theater.

Zu DDR-Zeiten beherbergte der Bau das Warenhaus „Konsument“, welches nach der Wiedervereinigung von „Horten“ betrieben wurde. Nach einem Dachstuhlbrand im Jahr 1995 wurde das Kaufhaus geschlossen.

Nicht mehr vorhandene Gedenktafel zur Erinnerung der Vereinigung der KPD und SPD Potsdam

Die Karstadt-Filiale im Stadtpalais, wurde am 10. März 2005 eröffnet. Auf vier Etagen gibt es insgesamt 12.500 Quadratmeter Fläche, davon 10.600 Quadratmeter Verkaufsfläche. Der Umbau des Gebäudes unter Denkmalschutzauflagen im historischen Stadtkern dauerte 16 Monate und kostete 50 Millionen Euro. Zudem gibt es ein Parkhaus in der Nähe, welches 475 Autostellplätze hat. Die denkmalgeschützte Jugendstilfassade blieb genauso erhalten wie der imposante Lichthof.

Im März 2006 arbeiteten in dem Kaufhaus etwa 200 Menschen, davon beschäftigt Karstadt etwa 120 Angestellte, die sich 85 Stellen teilen.

Weitere Details

Der Konzern selbst ist in dem von der Eschgruppe errichteten Haus nur Mieter. Der nicht von Karstadt genutzte Raum wird an andere Geschäfte vermietet.

Das Beleuchtungs-Konzept, die Wegeführung auf den Etagen, der Flächenbesatz, die Warenpräsentation und Wareninszenierung sind nach funktionalen und emotionalen Kriterien umgesetzt worden.

Weblinks