Hans Hein

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Hans Hein (* 24.06.1908 in Potsdam; † 24.04.1975 in Potsdam) war Widerstandskämpfer sowie Opfer des Faschismus.

Geschichte

Hans Hein wurde am 24. Juni 1908 in Potsdam geboren. Er trat 16 Jahren dem gewerkschaftlichen Metallarbeiterverband bei und wurde 1931 Mitglied der Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Nach der Machtergreifung der Hitlerfaschisten leistete er illegale Widerstandsarbeit. Dafür wurde er verhaftet und 1937 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung stand er einige Jahre unter Gestapoaufsicht. 1943 wurde er in das berüchtigte Strafbataillon 999 der faschistischen Wehrmacht zwangsrekrutiert.

Nachdem Hein 1947 aus dem Krieg zurückgekehrt, baute er die Landesbehörde der Deutschen Volkspolizei für das Land Brandenburg mit auf. Später arbeitete er als leitender Funktionär im Verband der Konsumgenossenschaften. Hans Hein starb am 24. April 1975 in Potsdam und wurde im Ehrenhain des Neuen Friedhofs in der Heinrich-Mann-Allee beigesetzt.

Quellen

  • „Besonders jetzt tu deine Pflicht!“ – Kurze biografische Darstellungen über antifaschistische Widerstandskämpfer, die in der Stadt und im Kreis Potsdam lebten und wirkten; Herausgeber: Kreiskomitee Potsdam der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR, 1988; S. 37