Fördermittel

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Fördermittel, je nach Bereich auch Subventionen, Transferleistungen oder Direktzahlungen genannt, sind ein politisches Instrument, um die marktwirtschaftliche Entwicklung zu beeinflussen. Sie spielten schon in der preußischen Geschichte von Potsdam eine große Rolle und werden heute – neben der achitektonischen Stadtentwicklung – auch in vielen anderen Bereichen (wie zum Beispiel in der Bildung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport) eingesetzt.

Geschichte

Schon in der preußischen Geschichte spielten Fördermittel in Potsdam eine große Rolle. Zu der Zeit war es normal, nur dann zu arbeiten, wenn es dafür Geld vom Staat gab. So ist die gesamte Innenstadt durch das preußische Königshaus, insbesondere durch Friedrich den Zweiten, geplant und finanziert worden. Dass die Altstadt nach Plan gebaut wurde, kann ihr heute noch angesehen werden. Die zweigeschossigen Typenhäuser aus Fachwerk, wie sie in der Brandenburger Straße zu sehen sind, sind nur ein Beispiel dafür.

In der Folgezeit setzte vor allem Friedrich Wilhelm IV. durch Förderpolitik städtebauliche Akzente. Der König persönlich konnte mit den Fonds Einfluss auf die Architektur privater Wohnhäuser und auf die herausragenden Bauten in den Vorstädten nehmen. Somit wirkte Friedrich Wilhelm IV. auf diese Weise stilbildend. Nach dem Vorbild vom Schloß Charlottenhof wurden auch italienische Turmvillen überall in Potsdam gebaut. Im Jahr 1861 wurden Neubauten in hervorgehobener Lage mit bis zu 50 Prozent gefördert. Auch die Verschönerung alter Gebäude wurde mit Fördermitteln gestützt. Die Folge dieser Politik war, dass nur noch renoviert wurde, wenn Geld vom Königshaus floss. Erst der künstlerisch wenig ambitionierte Wilhelm I. machte Schluß mit dieser Fördermentalität. Der Wegfall der Förderung brachte auch eine stilistische Öffnung mit sich.

Quellen

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