Denkmal für die Krieger von 1813

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1815, zwei Jahre nach den Schlachten von Großbeeren, Leipzig und Dennewitz, wurde auf dem Alten Friedhof - er befindet sich in der Innenstadt von Potsdam - ein Denkmal für die etwa 2000 in Potsdamer Lazaretts verstorbenen Soldaten des Krieges eingeweiht. Die Deutschen, Franzosen, Russen, Schweden und Österreicher wurden in einem Massengrab beerdigt.

Potsdamer Bürger machten den Bau des Denkmals möglich. Sie spendeten Geld und arbeiteten ohne Vergütung am Bau. Der Künstler Carl Krüger entwarf das Denkmal. Verdienste erwarb sich Ludwig Hanstein, Diakonus an St. Nikolai, der zu Sammlungen aufrief und das Projekt voran trieb.

1816 erhielt das Denkmal vier Adler. Die geplante Vergoldung konnte aus Geldmangel nicht ausgeführt werden.