Denkmal an den Badischen Feldzug von 1849: Unterschied zwischen den Versionen

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Im [[Park Babelsberg]], unmittelbar hinter dem [[Schloss Babelsberg|Schloß]], befindet sich das '''Erinnerungsdenkmal an den Badischen Feldzug 1849''' mit dem ''Michaelisbrunnen''. Das Denkmal von August Kiss (1802 - 1865) wurde aus rotem und gelbem Sandstein erbaut. Dazu gehört ein Brunnen, der mit dem drachentötenden Erzengel Michaelis gekrönt wurde.
 
Im [[Park Babelsberg]], unmittelbar hinter dem [[Schloss Babelsberg|Schloß]], befindet sich das '''Erinnerungsdenkmal an den Badischen Feldzug 1849''' mit dem ''Michaelisbrunnen''. Das Denkmal von August Kiss (1802 - 1865) wurde aus rotem und gelbem Sandstein erbaut. Dazu gehört ein Brunnen, der mit dem drachentötenden Erzengel Michaelis gekrönt wurde.
  
Das Denkmal erinnert an die unrühmliche Rolle, die [[Kaiser Wilhelm I.]] - damals noch als Prinz - bei der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution von 1848/49 spielte. Wilhelm schoß in Baden mit Kanonen, die mit Schrot gefüllt geladen waren (Kartäschen), auf die Bevölkerung. Dies brachte ihm die Bezeichnung ''"Kartäschenprinz"'' ein. Dieser Name soll von [[Maximilian Dortu]] eingeführt worden sein. Deshalb wehrte sich ursprünglich Prinz Wilhelm gegen die Errichtung dieses Denkmals. Als ihm sein Vater, König [[Friedrich Wilhelm IV. von Preußen]], das Denkmal jedoch schenkte, konnte sich Wilhelm gegen dessen Aufstellung nicht mehr widersetzen.
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Das Denkmal erinnert an die unrühmliche Rolle, die [[Kaiser Wilhelm I.]] - damals noch „Prinz Wilhelm von Preußen“ - bei der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution von 1848/49 spielte. Wilhelm schoss in Baden mit Kanonen, die mit Schrot gefüllt geladen waren (Kartätschen), auf die Bevölkerung. Dies brachte ihm die Bezeichnung ''„[http://de.wikipedia.org/wiki/Kart%C3%A4tschenprinz#Prinz_von_Preu.C3.9Fen Kartätschenprinz]"'' ein. Dieser Name soll von [[Maximilian Dortu]] eingeführt worden sein. Deshalb wehrte sich Prinz Wilhelm ursprünglich gegen die Errichtung dieses Denkmals. Als ihm sein Vater, König [[Friedrich Wilhelm IV. von Preußen]], das Denkmal jedoch schenkte, konnte sich Wilhelm gegen dessen Aufstellung nicht mehr widersetzen.
  
 
[[Kategorie:Park Babelsberg]]
 
[[Kategorie:Park Babelsberg]]
 
[[Kategorie:Denkmäler]]
 
[[Kategorie:Denkmäler]]

Version vom 24. September 2009, 08:11 Uhr

Michaelisbrunnen des Erinnerungsdenkmals an den Badischen Feldzug von 1849; Mai 2009
Foto: Der Babelsberger
Der Erzengel Michael, Detailaufnahme des Denkmals; Mai 2009
Foto: Der Babelsberger

Im Park Babelsberg, unmittelbar hinter dem Schloß, befindet sich das Erinnerungsdenkmal an den Badischen Feldzug 1849 mit dem Michaelisbrunnen. Das Denkmal von August Kiss (1802 - 1865) wurde aus rotem und gelbem Sandstein erbaut. Dazu gehört ein Brunnen, der mit dem drachentötenden Erzengel Michaelis gekrönt wurde.

Das Denkmal erinnert an die unrühmliche Rolle, die Kaiser Wilhelm I. - damals noch „Prinz Wilhelm von Preußen“ - bei der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution von 1848/49 spielte. Wilhelm schoss in Baden mit Kanonen, die mit Schrot gefüllt geladen waren (Kartätschen), auf die Bevölkerung. Dies brachte ihm die Bezeichnung Kartätschenprinz" ein. Dieser Name soll von Maximilian Dortu eingeführt worden sein. Deshalb wehrte sich Prinz Wilhelm ursprünglich gegen die Errichtung dieses Denkmals. Als ihm sein Vater, König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, das Denkmal jedoch schenkte, konnte sich Wilhelm gegen dessen Aufstellung nicht mehr widersetzen.