Denkmal an den Badischen Feldzug von 1849: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 7. Februar 2011, 16:59 Uhr

Der Michaelisbrunnen, im Frühling 2009

Das Denkmal an den Badischen Feldzug von 1849 (offizieller Titel: „Erinnerungsdenkmal an den Badischen Feldzug von 1849“) mit dem Michaelisbrunnen, steht im Park Babelsberg, unmittelbar hinter dem Schloß. Es soll an die Niederschlagung der bürgerlichen Revolution in der Stadt Baden erinnern, welche im Jahr 1849 stattfand.

Geschichte

Das Denkmal wurde von August Kiss (1802–1865) aus rotem und gelbem Sandstein erbaut. Dazu gehört ein Brunnen, der mit dem drachentötenden Erzengel Michael gekrönt wurde.

Das Denkmal erinnert an die unrühmliche Rolle, die Kaiser Wilhelm I. – damals noch „Prinz Wilhelm von Preußen“ – bei der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution in den Jahren 1848 und 1849 spielte. Dabei schoss Wilhelm in Baden mit Kanonen, die mit Schrot geladen waren (auch „Kartätschen“ genannt), auf die Bevölkerung. Dies brachte ihm den Beinamen „Kartätschenprinz“ ein. Dieser Name soll von Maximilian Dortu eingeführt worden sein. Der Prinz Wilhelm wehrte sich ursprünglich gegen die Errichtung dieses Denkmals. Als ihm sein Vater – König Friedrich Wilhelm IV. – das Denkmal jedoch schenkte, konnte sich Wilhelm gegen dessen Aufstellung nicht mehr widersetzen.

Quellen

  • „Der Park Babelsberg“ – Heinrich Hamann; Herausgeber: Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci; 1984; FG 041/30/84

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