Braumanufaktur Forsthaus Templin: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Forsthaus Templin''' ost ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Templiner Straße 102.
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Das '''Forsthaus Templin''' ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der [[Templiner Straße]] 102.
  
Der Name Templin stammt aus der am [[Templiner See]] liegenden Wüstung [[Templin]], auf deren Gebiet im 18. Jahrhundert ein kleines Luxusgut entstanden war.
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Der Name ''Templin'' stammt aus der am [[Templiner See]] liegenden Wüstung [[Templin]], auf deren Gebiet im 18. Jahrhundert ein kleines Luxusgut entstanden war.
[[Friedrich Wilhelm IV.]] hatte Gefallen gefunden an der Tabagie, die seit 1834 im Gut Templin von dem Kaufmann Eduard Reinhardt eingerichtet worden war. Eine Tabagie war ein Gasthaus, in dem man rauchen konnte. Er soll die Absicht gehabt haben, sich in [[Templin (Dorf)|Templin]] anzukaufen, dort stilvolle Bauten auszuführen und die steilen Waldufer zu Gärten umzugestalten.
 
  
Der Amtmann Haupt als Land- und Gastwirt begründete dort dann 1840 auch eine Gasthausbrauerei. Am 5. November 1846 brannte das Hauptgebäude nieder und wurde vollständig zerstört. Nach Plänen des Königs wurde dann ein kleines ''Bayrisches Häuschen'' als Forsthaus errichtet und der Forstbeamte aus [[Caputh]] nach Templin versetzt. Im Forsthaus wurde seitdem eine Gaststätte betrieben. Sie war nur zwischen 1997 und 2002 ungenutzt.
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[[Friedrich Wilhelm IV.]] hatte Gefallen gefunden an der Tabagie, die seit dem Jahr 1834 im Gut Templin von dem Kaufmann ''Eduard Reinhardt'' eingerichtet worden war. Eine Tabagie war ein Gasthaus, in dem man rauchen konnte. Er soll die Absicht gehabt haben, sich in dem Dorf ''Templin'' anzukaufen, dort stilvolle Bauten auszuführen und die steilen Waldufer zu Gärten umzugestalten.
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Der Amtmann ''Haupt'' als Land- und Gastwirt begründete dort dann im Jahr 1840 auch eine Gasthausbrauerei. Am 5. November 1846 brannte das Hauptgebäude nieder und wurde vollständig zerstört. Nach Plänen des Königs wurde dann ein kleines ''Bayrisches Häuschen'' als Forsthaus errichtet und der Forstbeamte aus [[Caputh]] nach Templin versetzt. Im Forsthaus wurde seitdem eine Gaststätte betrieben. Sie war nur zwischen den Jahren 1997 und 2002 ungenutzt.
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''Siehe auch:'' [[Braumanufaktur]]
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[[Kategorie:Restaurants]]

Version vom 20. November 2008, 10:46 Uhr

Das Forsthaus Templin ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Templiner Straße 102.

Der Name Templin stammt aus der am Templiner See liegenden Wüstung Templin, auf deren Gebiet im 18. Jahrhundert ein kleines Luxusgut entstanden war.

Friedrich Wilhelm IV. hatte Gefallen gefunden an der Tabagie, die seit dem Jahr 1834 im Gut Templin von dem Kaufmann Eduard Reinhardt eingerichtet worden war. Eine Tabagie war ein Gasthaus, in dem man rauchen konnte. Er soll die Absicht gehabt haben, sich in dem Dorf Templin anzukaufen, dort stilvolle Bauten auszuführen und die steilen Waldufer zu Gärten umzugestalten.

Der Amtmann Haupt als Land- und Gastwirt begründete dort dann im Jahr 1840 auch eine Gasthausbrauerei. Am 5. November 1846 brannte das Hauptgebäude nieder und wurde vollständig zerstört. Nach Plänen des Königs wurde dann ein kleines Bayrisches Häuschen als Forsthaus errichtet und der Forstbeamte aus Caputh nach Templin versetzt. Im Forsthaus wurde seitdem eine Gaststätte betrieben. Sie war nur zwischen den Jahren 1997 und 2002 ungenutzt.

Siehe auch: Braumanufaktur