August Friedrich Eisenhart

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August Friedrich Eisenhart wurde am 29. August 1773 geboren und starb am 13. März 1846. Eisenhart war Kaufmann in Potsdam, Stadtverordneter und wurde 1828 zum Stadtältesten ernannt. Durch geschicktes Unternehmertum sowie Aktienspekulationen gelangte Eisenhart zu erheblichem Reichtum.

Der Verdienst Eisenharts liegt in den Wirkungen seiner erheblichen finanziellen Summen, die er teilweise bereits zu Lebzeiten wohltätigen Zwecken zur Verfügung stellte. So unterstützte er das Türksche Waisenhaus in Klein Glienicke. Nach seinem Tode half sein Geld, Freistellen am Gymnasium sowie der höheren Bürgerschule zu schaffen. Ein weiterer Teil seines Kapitals wurde angelegt, um unverschuldet verarmte Bürger zu unterstützen. In der Behlertstraße 10 entstand eine Heilanstalt, die von ihm finanziert wurde. Die Stadt ließ vor seinem Geburtshaus in der Berliner Straße 3 ein Denkmal errichten. Das Denkmal ist nicht erhalten, eine Kopie aus Sandstein steht heute auf einer kleinen Freifläche in der Eisenhartstraße. Eisenhart stiftete in Summe die Hälfte seines Vermögens, 193,000 Taler, für gemeinnützige Zwecke der Stadt Potsdam. Auch die Leichenhalle auf dem Alten Friedhof beruht auf seiner Stiftung. Ihr schäg gegenüber befindet sich die Eisenhart-Gruft.