Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung

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Das Institutsgebäude im Sommer 2009

Das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (englisch als „Institute for Advanced Sustainability Studies“ und kurz „IASS“ genannt) befindet sich in der Berliner Vorstadt von Potsdam, in der Berliner Straße 130. Das Institut nutzt einen Gebäudekomplex, welcher die Kleist-Villa und das ehemalige Bankgebäude der Bundesbank in der Helmholtzstraße 5 umfasst.

Geschichte

Am 2. Februar 2009 wurde das Forschungsinstitut gegründet. Hier können bis zu 50 Gast- und 150 bis 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungen betreiben. Gründungsdirektor des Instituts war der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer.


Mit der Forschung und Beratung durch die Teams des IASS soll das Wissen, das zur Transformation in Richtung Nachhaltigkeit beiträgt, auch angewendet werden. Die Forschung soll darüber hinaus transformativ wirken und zum Erreichen von Nachhaltigkeitszielen aktiv beitragen. Einerseits erforschen die Teams des IASS die natürlichen und ökologischen Grundlagen einer nachhaltigen Lebensweise, andererseits untersuchen sie, wie die Ziele nachhaltiger Entwicklung miteinander in Einklang gebracht und in den komplexen politischen, ökonomischen und kulturellen Strukturen unserer Gesellschaften erreicht werden können.

Im Jahr 2020 wurde das IASS vom Wissenschaftsrat evaluiert. Die Ergebnisse der Evaluation des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) wurden im April 2021 vorgestellt und veröffentlicht. In seinem Gutachten stellte der Wissenschaftsrat fest, dass Ausrichtung und Ansatz des Instituts wissenschaftlich und gesellschaftspolitisch von großer Bedeutung und einzigartig in der Forschungslandschaft in Deutschland sind. Das IASS habe ein für die wissensbasierte Politik- und Gesellschaftsberatung überzeugendes Profil entwickelt.

Weitere Details

Mit an der Idee und am Aufbau des Intituts beteiligt sind die auf dem Telegrafenberg angesiedelten Forschungseinrichtungen Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Deutsche GeoForschungsZentrum.


Quellen

Weblinks