Speicherstadt

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Die Speicherstadt liegt zwischen der Havel und der Leipziger Straße, in der Potsdamer Templiner Vorstadt. Dabei handelt es sich um ein stillgelegtes Gewerbegebiet, das zu DDR-Zeiten als Schlachthof und Mühle mit Speichergebäuden genutzt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Speicher Nummer 3, um 2006

Genau wie der so genannte Persius-Speicher, in der Zeppelinstraße Nummer 163, diente der Speicher Nummer 3 in der Leipziger Straße einst als Magazin des Proviantamtes zur Unterbringung von Lebensmittelreserven für das Heer. Hier befanden sich:

  • Ein im Jahre 1843 nach den Plänen von Ludwig Persius im normannischen Burgenstil errichtetes Mehlmagazin (Persiusspeicher), das direkt an der Straße steht.
  • Ein in den Jahren 1834 und 1835 nach dem Entwurf von Johann Georg Carl Hampel errichtetes Getreidemagazin am Havelufer, das in den Jahren 1843 und 1844 aufgestockt worden war.

Das zweite Gebäude wurde Ende der 1990er Jahre abgerissen. Die Fläche wurde im Sommer 2006 als Strandbar mit Freifläche für Beachvolleyball genutzt. Das von Reinhold Persius entworfene Heeres-Proviantamt genießt Denkmalschutz.

Künftige Nutzung

Pläne, hier einen neuen Landtag zu errichten, sind mit Beschluss über den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses im Jahre 2005 Makulatur geworden.

Jedoch wird jetzt das Gebiet von den Firmen „Prinz von Preußen Grundbesitz AG“ , „Speicherstadt GmbH“ und „Pro Potsdam“, welche Teile der Immobilie erworben haben, umgebaut. Geplant ist eine Mischung aus Dienstleistungen, Wissenschaft, Gewerbe, Wohnungen sowie ein Kongresshotel. Bereits 2009 sollen die ersten Eigentümer einziehen können. Insgesamt dauert der Umbau planmäßig 15 Jahre.

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