Ravensberge
Als Ravensberge wird ein hügeliges Waldgebiet in der Potsdamer Heide bezeichnet, daß sich südlich der Innenstadt von Potsdam befindet. Es liegt zwischen der Templiner Vorstadt und der Teltower Vorstadt, reicht von der Waldstadt bis zum Templiner See und nach Caputh. Es zählt zum Landschaftsschutzgebiet Potsdamer Wald- und Havelseengebiet.
Ein ausgedehntes Wegesystem lädt zu Wanderungen im Kiefernwald ein und es gibt im Winter die Möglichkeit sich im Skilanglauf zu üben. Bevorzugte Ziele in den Ravensbergen sind der Teufelssee, das Hoch- und Kesselmoor Moosfenn, der Sowjetische Soldatenfriedhof, die [Braumanufaktur Forsthaus Templin]] und eine renaturierte Kiesgrube, die nunmehr ein geschütztes Biotop ist. Außer dem Teufelssee und dem Mossfenn sind diese Ziele auch mit dem Auto erreichbar. Durch die Ravensberge verläuft die als Bundesstraße 2 ausgewiesene Michendorfer Chaussee und am westlich Rand, direkt am Ufer des Templiner Sees, die Templiner Straße. Durchschnitten wird der Wald von der Eisenbahntrasse des Berliner Außenringes.
Die größten Erhebungen in dem Waldgebiet sind der Große Ravensberg mit 108 Metern und der Kleine Ravensberg mit 114 Metern. Hier kommt es zu Verwirrungen, wenn man die Namen mit der Höhe vergleicht. Ursache für dieses Novum ist die Gestalt der Berge. Der Große Ravensberg erscheint höher als sein Nachbar. Und ihre Namen erhielten die Berge, bevor eine moderne Vermessung möglich war. Außerdem gibt es noch den berühmten Telegrafenberg (96 Meter) mit dem Wissenschaftspark Albert Einstein.
Quellen
- Ravensberge und Forst Potsdam – Artikel potsdam.de