Pestfriedhof
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In früheren Zeiten war es üblich, die Opfer von Seuchen außerhalb der Stadtmauern zu begraben. So hatte auch Potsdam einen Pestfriedhof, der sich vor dem Berliner Tor im heutigen Stadtteil Berliner Vorstadt befand. Dieser Friedhof wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem inoffiziellen Stadtfriedhof und wird auf einer alten Karte der Stadt (1683 von Samuel de Suchodoletz) als Kirchhof bezeichnet. Um 1750 wurde der Friedhof aufgrund seiner vollen Belegung geschlossen. Anschließend wurde das Gelände als Garten für das Potsdamer Armen- und Arbeitshaus genutzt. Heute befinden sich auf dem Friedhofsgelände Gebäude des Klinikum Ernst von Bergmann.