Obeliskportal
Das Obeliskportal steht in der Schopenhauerstraße gegenüber dem Triumphtor. Es dient als Zugang zum Park Sanssouci. Vom Obeliskportal führt die rund zwei Kilometer lange Hauptallee durch den Park direkt zum Neuen Palais.
Inhaltsverzeichnis |
Aufbau
Das Obeliskportal besteht aus zwei Säulengruppen mit je vier korinthischen Säulen, die ein mit Vasen und Putte bekröntes Gebälk tragen. Von dem Portal ablaufend stehen zwei Mauern, die mit Sandsteinskulpturen geschmückt sind. Diese stellen die römischen Göttinnen Flora und Pomona (Blumen und Früchte) dar. Daneben wurden Vasen auf den Mauern platziert. Die beiden Mauerenden laufen in Treppen aus, welche von Nymphen flankiert werden. Die Bildhauerarbeiten stammten von Friedrich Christian Glume, doch die Plastiken wurden in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch Kopien ersetzt. Das Portal selbst wird durch ein niedriges gußeisernes Parktor verschlossen. Dieses Tor ist grün gestrichen und mit Gold verziert, ähnlich dem Grünen Gitter, jedoch nicht ganz so pompös.
Wenige Meter vor dem Portal steht ein Obelisk, welcher dem gesamten Eingangsbereich den Namen gab. Der Obelisk wurde mit Nachbildungen ägyptischer Schriftzeichen verziert, welche von einem der beiden Hoppenhaupt-Brüder stammten. Diese Hieroglyphen stehen außerhalb jeglicher Schriftsprache. Sie entstammten aus dem Reich der Phantasie und folgtem einem damaligen Modetrend.
Geschichte
Das Obeliskportal wurde im Jahr 1747 durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet. Es gehörte zu den ersten bildhauerischen Arbeiten der gesamten Parkanlage. König Friedrich II. beauftragte diese „Erinnerung an die Kronprinzenzeit“. Das Gartenportal des Rheinsberger Schlosses, in dem Friedrich der Große als Kronprinz lebte, diente als Vorbild für das Obeliskportal und wurde ebenfalls von Knobelsdorff errichtet.
Weitere Bilder
Weblinks
- Obeliskportal – Artikel bei der Wikipedia