Kaiserstraße (Innenstadt)

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Blick zur ehemaligen Kaiserstraße, Anfang 2009

Die ehemalige Kaiserstraße verlief in der Innenstadt von Potsdam vom Fortunaportal des Stadtschloßes, an der Nikolaikirche vorbei zur Straße Am Kanal. Sie gehörte zu den ältesten Straßen von Potsdam. In der Nacht von Potsdam wurden alle Gebäude in der Straße, und mit ihnen auch die Straße selbst, zerstört. Später wurde an ihrer Stelle der Staudenhof mit neuen Gebäuden errichtet.

Geschichte

Die Kaiserstraße gehörte zu den ältesten Straßen Potsdams. Sie verband den Alten Markt mit dem Wilhelmplatz, dem heutigen Platz der Einheit und verlief von der Nordwestecke des Alten Markts in nördlicher Richtung. Die Straßenbahnen in ihrem damaligen Linienverlauf fuhren von der Langen Brücke kommend durch die Humboldtstraße, kreuzten den Alten Markt direkt am Stadtschloß und fuhren dann durch die Kaiserstraße, an deren Ende sie auf der Kaiserbrücke den Stadtkanal überquerten. Danach verteilten sich die Linien in der Straße Am Kanal in östlicher und westlicher Richtung.

Alle Gebäude der Straße wurden in der Nacht von Potsdam, am 14. April 1945, zerstört. Nur die Nikolaikirche ist – stark beschädigt – stehen geblieben. Während die Kirche nach und nach restauriert wurde, erfolgte erst Anfang der 1970er Jahre die Neubebauung im Bereich der ehemaligen Kaiserstraße. Es entstand an der Ostseite der Straße der Gebäudekomplex unter anderem mit der Fachhochschule Potsdam und der Stadt- und Landesbibliothek. Der Rest der Straße wurde zu einer innerstädtischen Grünzone gestaltet, der als Staudenhof bezeichnet wird.

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