Garde-Ulanen-Kaserne in der Jägerallee

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Die Garde-Ulanen-Kaserne in der Jägerallee befindet sich in der Jägervorstadt von Potsdam, in der Jägerallee 23, zwischen dem Ulanenweg und dem Voltairweg. Sie wurde im 19. Jahrhundert für eine Militäreinheit der Ulanen errichtet, nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Armee genutzt, nach der Wende rekonstruiert und seit dem als Gewerbegebiet von verschiedenen Firmen genutzt.

Geschichte

Die Garde-Ulanen-Kaserne wurde in den Jahren von 1861 bis 1879 im normannischen Burgenstil für eine Einheit der Ulanen errichtet. Die lange, zinnenbekrönte Fassade ist durch höhere Seitenflügel gegliedert, die wiederum mit Türmen geschmückt sind.

In der Zeit der Nationalsozialisten wurde die Kaserne als „Hindenburgkaserne“ genutzt und weiter ausgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von der sowjetische Armee genutzt und ebenfalls weiter ausgebaut.

Im Jahr 1991 wurde die Kaserne unter Denkmalschutz gestellt und im Jahr 1997 vom Entwicklungsträger Bornstedter Feld erworben. Danach wurden, im Zuge der Bundesgartenschau 2001, die zahlreichen Pferdeställe restauriert.

Im September 2002 zog das Oberstufenzentrum „OSZ 1 – Technik Potsdam“ in das Baudenkmal. Zudem haben hier verschiedene Unternehmen, wie etwa die Deutsche Kreditbank (kurz DKB), ihren Sitz.

Weblinks

Quellen