Fiakerplatz

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Der Fiakerplatz auf einem Gemälde aus dem Jahre 1771

Der Fiakerplatz befand sich in der Innenstadt von Potsdam an der Nordost-Ecke des Stadtschlosses. Im Norden wurde er durch die damalige Schloßstraße und im Süden durch die Ringerkolonnade und den Marstall begrenzt. Hier war die Sammelstelle für die Mietkutschen, den Vorläufern heutiger Taxen.

Der Platz wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gepflastert und mit Rinnsteinen versehen. Dies diente vor allem der Säuberung des Platzes von den Ausscheidungen der Pferde. Im Jahr 1821 läßt Friedrich Wilhelm III. das Pflaster entfernen und Rasen anpflanzen. Der Platz wurde mit Holzpfosten, die durch Taue miteinander verbunden waren, begrenzen. Es wurde ein Fußweg angelegt, der sich von der Schloßdurchfahrt bis zum Kommandantenhaus schlängelte. Die Anlage erhielt im Volksmund den Namen Kommandanturgarten.

Um 1840 läßt Friedrich Wilhelm IV. den Platz erneut umgestalten. Unter Weglassung des Fußweges wird in der Mitte eine halbrunde Brunnenanlage errichtet zu der eine große Strauchgruppe gehört. Der Platz wurde mit einem eisernen Gitter umfriedet, das jedoch kurze Zeit später durch eine niedrige Hecke ersetzt wird. Im Jahre 1911 wird die Platzmitte ersetzt durch das aufgestellte Steuben-Denkmal.

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