Ernst-Thälmann-Stadion
Das Ernst-Thälmann-Stadion befand sich in der Innenstadt von Potsdam , neben dem heutigen Hotel Mercure auf dem Gelände des Neuen Lustgartens. Durch seine Laufbahn war es als Mehrzweckstadion konzipiert und hatte eine Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen, davon 1.000 auf der überdachten Haupttribüne. Es wurde am 3. Juli 1949 im Beisein des ersten Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, und der Witwe von Ernst Thälmann. Rosa Thälmann, eingeweiht und 1999 von der Stadt Potsdam abgerissen.
Das Stadion war die Heimstätte des Polizeisportvereins SG Volkspolizei Potsdam, mehrerer Leichtathletikverbände, Turbine Potsdams und später der Potsdamer Kickers.
Geschichte
Das Stadion entstand auf dem ehemaligen Exerzierplatz des Lustgartens am Rande des zerstörtes Stadtschlosses, zwischen Marstall und Bahndamm, sowie zwischen den Polizeigebäuden der Henning-von-Tresckow-Straße und der Havel. Als Baumaterialien, z.B. für die Aufschüttung der Zuschauerränge, wurden Trümmer der zerstörten Stadt und des Stadtschlosses verwendet. Neben den Bau der Tribünen wurden ebenso ein Rasenplatz, eine Laufbahn, technische Einrichtungen und weitere Außenanlagen angelegt.
Verweise
- SG Volkspolizei Potsdam bei Wikipedia
- Abriss des Ernst-Thälmann-Stadion auf myheimat.de
- Geschichte des Stadions auf myheimat.de
- Ernst-Thälmann-Stadion auf die-fans.de