Breite Straße 11/13

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Das Naturkundemuseum, im Sommer 2007

Das Haus in der Breiten Straße Nummer 11 bis 13, in der Innenstadt von Potsdam, wurde im Jahr 1770 erbaut. Für den Baumeister Georg Christian Unger war es das erste eigenständige Bauwerk in Potsdam. Es diente bis in das 19. Jahrhundert als Ständehaus. Durch die industrielle Entwicklung verlor es jedoch an Bedeutung und wurde dann als Wohnhaus genutzt. Der damalige Hauseingang Nummer 10 diente zur separaten Unterbringung von Soldaten. Mit solchen Anbauten an das eigentliche Bürgerhaus wurde der Einquartierungspflicht nachgekommen. Daher nannte man sie auch „Kasernen“.

Seit Mitte der 1950er Jahre dient das Gebäude als Naturkundemuseum.

Quellen

  • „Von der kurfürstlichen Landschaftsallee zur sozialistischen Magistrale – die Wilhelm-Külz-Straße“ – Autorenkollektiv; Herausgeber: Potsdam-Museum, Direktion; Potsdam 1988