Brauhausberg

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Der Brauhausberg mit Kriegsschule und Wackermannshöhe, um 1910

Der Brauhausberg im Potsdamer Stadtteil Templiner Vorstadt erhielt seine heutige Bezeichnung auf Grund des ehemaligen Königlichen Brauhauses.

Geschichte

Im Jahr 1728 waren Stollen in den Berg getrieben worden. Im Winter wurde Eis aus der Havel gewonnen und dort eingelagert, um im Sommer die Bierkühlung für das Königliche Brauhaus sicher zu stellen. Die Eingänge zu diesen Stollen sind heute noch zu erkennen.

Auf der Höhe des Brauhausberges ließ Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1804 für die Königin Luise einen Aussichtsturm in neugotischem Stil erbauen. Unterhalb des Turmes lag das beliebte Restaurant „Wackermanns Höhe“, in dem das allseits beliebte Bier der Sorte Potsdamer Stange ausgeschänkt wurde.

Um den Aussichtsturm herum wurde in den Jahren von 1899 bis 1902 nach Plänen von Franz von Schwechten die neue Kriegsschule erbaut, deren Gebäude heute Teil des Landtages sind.

Im Jahr 1969 wurde auf dem Brauhausberg unter der Schirmherrschaft des staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport der Grundstein für eine neue Schwimmhalle gelegt.