Am Stern

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Das Sterncenter, Frühjahr 2008

Das Wohngebiet Am Stern, auch kurz „Stern“ genannt, ist eine Großsiedlung im Osten von Potsdam, der - im Verhältnis zu seiner Fläche - einer der einwohnerreichsten Stadtteile ist. Das Zentrum dieses Wohngebietes bildet der Johannes-Kepler-Platz.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzung

Das Wohngebiet „Am Stern“ befindet sich im Gebiet Stern-Drewitz-Kirchsteigfeld und grenzt an die Stadtteile Babelsberg und Kirchsteigfeld. Zudem wird der Stern unscharf durch die Großbeerenstraße, der Autobahn A 115, der Nuthe-Schnellstraße und der Wetzlarer-Eisenbahntrasse – südlich des Bahnhofs Medienstadt - abgegrenzt.

Geschichte

Der Wegestern, Frühjahr 2008
Stern Plaza, Ende 2008

Das Wohngebiet „Am Stern“ wurde nach dem Wegestern benannt, der vor dem Jagdschloß Stern zusammenläuft. Die Siedlung wurde in den Jahren zwischen 1970 und 1980, mit etwa 7.400 Wohnungen im komplexen Wohnungsbau (fünfgeschossige Wohnblöcke und Punkt-Hochhaus-Gruppen in WBS-70-Bauweise), in unmittelbarer Nähe von Drewitz, errichtet. Damit war, in der Zeit der DDR, der Stern das größte in Potsdam errichtete Neubaugebiet.

Am Stern wurden – in Anlehnung an dessen Namen – zahlreiche Straßen, Plätze und Gebäude nach Forschern, Mathematikern und Entdeckern benannt, die mit ihren Lebenswerken die Grundlagen für die Erforschung des Weltraumes sowie für die Luft- und Raumfahrt gelegt haben. So wurde z.B. die ehemalige Wohngebietsgaststätte auf dem Johannes-Kepler-Platz nach dem Sternbild „Orion“ benannt, später abgerissen und im Jahr 2005 durch das „Orion-Center“ ersetzt, wo sich auch das Wohngebietszentrum befindet. Zudem wurde die Gagarinstraße und die Pierre-de-Coubertin-Schule erst nach dem sowjetischen Raumfahrt-Pionier, Juri Alexejewitsch Gagarin, und später nach dem französischen Erziehungswissenschaftler, Pierre de Coubertin, benannt. Und das später errichtete Sterncenter wurde zu einem der größten und bekanntesten Einkaufszentren in Potsdam.

Im Jahr 1997 wurde eine weitere Wohnbebauung in diesem Gebiet durchgeführt. Damals entstand in der Galileistraße die Wohnanlage „Sterntaler“, im frei finanzierten Wohnungsbau.

Im Jahr 2000 lag das Durchschnittsalter der Stern-Bewohner bei 41,6 Lebensjahren.

Etwa bis zum Ende des Jahres 2008 wurden zahlreiche Wohnblöcke saniert und damit auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Dabei wurden auch die bis dahin üblichen einheitsgrauen Fassaden – in reiner Beton-Plattenbauweise, durch moderne wärme-isolierte farbige Fassaden ersetzt und neue Grünanlagen eingerichtet.

Weitere Details

Als Erholungsgebiete werden von den Bewohnern, neben einem nahe gelegenen Baggersee, auch die umliegenden Wälder genutzt, die wiederum auch forstwirtschaftlich genutzt werden.

Weblinks