Alte Synagoge
Die Alte Synagoge befand sich in der Straße Platz der Einheit Nummer 1 (damals Wilhelmplatz), neben der Hauptpost. An sie erinnert heute eine Gedenktafel, welche am Haus angebracht ist.
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Geschichte
Das erste Gemeindehaus (noch keine Synagoge) wurde 1748 in der Ebräerstraße 4 eingerichtet. Im Jahr 1767 wurde die erste Synagoge am Wilhelmplatz eingeweiht. Eine zweite an dieser Stelle wurde im Jahr 1802 eingeweiht. Im Jahr 1898 genehmigte Kaiser Wilhelm II. einen weiteren Neubau. Dieser Neubau – ausgeführt in süddeutschen Barockformen mit rotem Sandstein – wurde im Jahr 1903 eingeweiht und später als „Alte Synagoge“ bezeichnet.
In der sogenannten Pogromnacht, am 9. November 1938, daher auch Novemberpogrom genannt, wurde die Alte Synagoge – wie viele andere in Deutschland – durch die Nationalsozialisten zerstört. Die verbliebende Bausubstanz wurde zu einem Hörsaal der Deutschen Reichspost umgebaut. In der Nacht von Potsdam, am 14. April 1945, fiel die Synygoge einem britischen Bombenangriff zum Opfer.
Im Jahr 1954 wurde die Ruine abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Später zog hier die „Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" Potsdam eG“ ein.
Seit März 2005 setzt sich der Verein Neue Synagoge Potsdam für den Bau der Neuen Synagoge ein, welche nahe dem Neuen Landtag errichtet werden soll.
Weitere Bilder
Weblinks
- Alte Synagoge (Potsdam) – Artikel bei der Wikipedia
Quellen
- Hauptpost – Artikel bei Info-Potsdam.de, Stand: 18. Dezember 2009
- Potsdamchronik 1700-1799 – Seite bei der GeschichtsManufakturPotsdam; Stand: 4. Dezember 2010; Quelle zur „Ersterwähnung des Stadtrechts“