Acht-Ecken-Haus

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Acht-Ecken-Haus, im Sommer 2007
Kreuzung Acht Ecken, um 1940

Die heutige Friedrich-Ebert-Straße in der Innenstadt von Potsdam war ursprünglich weitaus schmaler. Als Hohewegstraße standen dort Häuserblocks (westliche Seite der Straßenbahngleise bis einschließlich Gebäude der Bibliothek). Dadurch bestand bis zum Ende des Krieges eine kleine Straßenreuzung: Hohewegstraße / Schwertfegerstraße. Die Eckhäuser dieser Kreuzung wurden in den Jahren 1771 bis 1773 durch Carl von Gontard erschaffen. Sie waren alle mit konvexen Eckbögen ausgestattet. So hatte jedes Eckhaus zwei Ecken und die Kreuzung insgesamt derer acht. Das Acht-Ecken-Haus ist das letzte verbleibende Haus dieser berühmten Straßenkreuzung. In dieses Haus zog im April 1829 der Dichter Heinrich Heine und beendete dort den dritten Teil seiner „Reisebilder“.

Die Wiederherstellung der drei im Krieg zerstörten Eckhäuser ist Teil des Leitbautenkonzeptes für die Wiederherstellung der Potsdamer Mitte, das am 1. September 2010 beschlossen wurde.


Quellen